Bodenhorchgerät

Schallsensor des HorchgerätesSchallsensor des Horchgerätes
Ein sehr effektives Gerät zur Suche von verschütteten Menschen ist das Bodenhorchgerät ZEB/HG-6U der Firma Zündwerke Ernst Brün GmbH. Mit ihm kann hörbarer Bodenschall und unhörbarer Infraschall erfasst werden. Störgeräusche werden mit Hilfe von Tiefpass- und Hochpass-Filtern unterdrückt. Damit können Lebenszeichen von Menschen unter den Trümmern besser hörbar gemacht werden.

Die Luftschallmikrophonsonde kann sowohl als Lautsprecher oder als Mikrofon genutzt werden. Wird eine Person gefunden, kann mit ihr kommuniziert werde. Die Sonde kann über Öffnungen in die Trümmer eingebracht werden. Sie reagiert selbst auf extrem leise Hilferufe bzw. Stöhn- und Atemgeräusche.






Bilder vom Einsatz des Horchgerätes:

Auslegen der SensorenAuslegen der Sensoren
Auslegen der SensorenAuslegen der Sensoren
SchallsensorSchallsensor
Bedienung des HorchgerätesBedienung des Horchgerätes
Bedienteil des HorchgerätesBedienteil des Horchgerätes

Suchkamera

Erkundung von Hohlräumen unter den Trümmern mit der SuchkameraErkundung von Hohlräumen unter den Trümmern mit der Suchkamera
Die Suchkamera (Searchcam 2000) ermöglicht die Erkundung von Hohlräumen z.B. unter Trümmern. Der Kamerakopf ist schwenkbar und verfügt über eine LED-Beleuchtung. Damit können die Hohlräume zumindest teilweise ausgeleuchtet werden. Die Bilder werden auf einen Monitor übertragen und dort ausgewertet.

Um einen Zugang zu den Hohlräumen unter den Trümmer herzustellen, wird bei Bedarf ein Kernbohrgerät eingesetzt. Werden unter den Trümmern Personen festgestellt, kann über ein eingebautes Mikrofon und einen Lautsprecher mit den Verschütteten Kontakt aufgenommen werden, soweit diese bei Bewusstsein sind.

Gesteuert wird die Kamera über das Bedienteil im Griff.






Bilder vom Einsatz der Suchkamera und des Kernbohrgerätes:

Einsatz KernbohrgerätEinsatz Kernbohrgerät
Einsatz KernbohrgerätEinsatz Kernbohrgerät
Suche mit der KameraSuche mit der Kamera
Bild der SuchkameraBild der Suchkamera
Suche mit der KameraSuche mit der Kamera

Mikrodrohne

Mikrodrohne im FlugMikrodrohne im Flug
Seit einiger Zeit setzen wir eine Mikrodrohne vom Typ „Asctec Falcon 8“ ein. Sie kommt bei der Vermisstensuche und bei der Erkundung in schwer zugänglichen und besonders gefährlichen Bereichen zum Einsatz. Dadurch ist es möglich, die Gefahr für Rettungshunde und Einsatzkräfte zu minimieren.

Die Drohne vefügt über acht Rotoren. Beim Ausfall eines Rotors kann sie jederzeit noch sicher landen. Dieses Sicherheitskriterium spielte bei der Beschaffung eine besondere Rolle. Die Drohne kann mit einer Tageslichtkamera oder einer Wärmebildkamera ausgestattet werden.

Die Bilder werden direkt zur Bodenstation übertragen und noch während des Fluges ausgewertet. Mit der Tageslichtkamera ist es zudem möglich, Fotos oder Videos zu erstellen. Die Bilder werden in der Kamera gespeichert.

Übungsflug mit MikrodrohneÜbungsflug mit Mikrodrohne

Technische Daten:

Hersteller: Ascending Technologies München

Nutzlast:           500 g

Flugzeit:           ca. 20 Minuten

Windstabilität:   bis zu 10 m/s

max. Abfluggewicht:     1,8 kg

weitere Ausstattung: GPS, Höhensensor, Kompass, IMU

 




Bilder von einem Übungseinsatz der Mikrodrohne:

Übungsflug MikrodrohneÜbungsflug Mikrodrohne
Übungsflug MikrodrohneÜbungsflug Mikrodrohne
Übungsflug MikrodrohneÜbungsflug Mikrodrohne
Übungsflug MikrodrohneÜbungsflug Mikrodrohne
Übungsflug MikrodrohneÜbungsflug Mikrodrohne
Übungsflug MikrodrohneÜbungsflug Mikrodrohne
Übungsflug MikrodrohneÜbungsflug Mikrodrohne
Übungsflug MikrodrohneÜbungsflug Mikrodrohne
Übungsflug MikrodrohneÜbungsflug Mikrodrohne
Übungsflug MikrodrohneÜbungsflug Mikrodrohne
Übungsflug MikrodrohneÜbungsflug Mikrodrohne