Facheinheit RHOT

Unsere Einheit ist in Marlishausen (Ilm-Kreis) stationiert. Derzeit sind bei uns 15 Mitglieder als Hundeführer oder im Bereich technische Ortung und Bergung aktiv. Zu ihren Aufgaben gehört die Suche und Rettung von vermissten und verschütteten Menschen.

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Ausbildung

Jedes Mitglied der Facheinheit muss eine umfassende Ausbildung absolvieren. Neben der Ausbildung mit den Hunden und an der Ortungstechnik gehört dazu auch die Ausbildung der Feuerwehr bis mindestens zum Truppführer. Hinzu kommen zahlreiche Weiterbildungen.

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Wir suchen Dich!

Die ehrenamtliche Arbeit in der Facheinheit ist vielfältig und spannend. Es ist eine sehr verantwortungsvolle Arbeit, die hohe Anforderungen an die Mitglieder des Teams stellt, umfangreiches Wissen und körperliche Fitness voraussetzt. Interesse? Dann gibt es hier mehr Informationen:

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Technische Ortung

Erkundung mit der Suchkamera in den TrümmernErkundung mit der Suchkamera in den Trümmern
Die Fachgruppe Technische Ortung ergänzt die Suche der Rettungshunde nach verschütteten Menschen. Die Fachgruppe "Technische Ortung" besteht aus Hundeführern der Facheinheit und aus Mitgliedern der Einheit ohne Rettungshunde. Die Fachgruppe trifft sich regelmäßig zu Ausbildungen. Im Mittelpunkt steht dabei der Umgang mit den vorhandenen Ortungsgeräten. Dazu gehören Bodenhorchgerät, Suchkamera und Mikrodrohne.

Außerdem üben die Mitglieder der Fachgruppe, wie sie verschüttete Menschen aus Trümmern befreien können. Hierbei kommen auch pneumatische und hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz. Dazu zählen insbesondere Hebekissen, Winden und Schneider-Spreizer.

Eine wichtige Aufgaben nach dem Einsturz von Gebäuden ist die Sicherung der Einsatzstelle, um den weiteren Einsturz von Gebäudeteilen zu verhindern. Die Mitglieder der Fachgruppe trainieren deshalb auch das Abstützen von Hauswänden, Decken, Fenstern und Türen. Der Einheit stehen dafür entsprechende Stützböcke zur Verfügung. Stützkonstruktionen können auch an der Einsatzstelle spezielle angefertigt werden.

Rettungshunde

Gefunden! Ein Rettungshund verbellt eine gefundene Person.Gefunden! Ein Rettungshund verbellt eine gefundene Person.
Die Arbeit mit Rettungshunden ist eine besondere Aufgabe. Sie ist spannend und zugleich eine Herausforderung. Rettungshunde werden in unserer Facheinheit in den Bereichen „Flächensuche“ und „Trümmersuche“ sowie als "Vermisstenspürhunde" ausgebildet. Die Hunde lernen über den Spiel- und Beutetrieb, nach Menschen zu suchen und diese durch Bellen anzuzeigen. Jeder Mensch verliert zu jedem Zeitpunkt Geruchspartikel. Bereits kleinste Mengen davon können von Hunden wahrgenommen werden. Dadurch ist es möglich, Menschen aufzuspüren.

Abseiltraining am Hubschrauber der BundeswehrAbseiltraining am Hubschrauber der Bundeswehr








Ein weiterer Bestandteil der Ausbildung ist das Gehorsamstraining. Ziel ist es, dass die Hunde jederzeit in der Hand des Hundeführers stehen.
Frühzeitig werden die Hunde zudem mit verschiedenen Einsatzszenarien konfrontiert. Dazu gehören laufende Notstromaggregate, Feuer und Rauch oder Knallgeräusche. Außerdem müssen die Hunde lernen, über unangenehmen Untergrund (Geröll, Trümmer, Folien usw.) zu gehen. Auch das Laufen über Feuerwehrleitern wird trainiert.

Regelmäßig geübt wird auch der Transport der Rettungshundeteams mit dem Hubschrauber. Dabei sollen die Hunde vor allem an die Geräusche und den Wind der Rotorblätter gewöhnt werden, um im Ernstfall einen reibungslosen Ablauf des Transports gewährleisten zu können.